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© Diözese Eisenstadt/Gerald Gossmann

Montag, 6. September 2010

710 TeilnehmerInnen bei 58. Arbeiterwallfahrt nach Szombathely und Györ

„Begegnung und Dialog“ – unter dem Motto des diözesanen Jubiläumsjahres stand auch die diesjährige Arbeiterwallfahrt. Rund 710 burgenländische PilgerInnen begaben sich dabei zu den Ursprüngen der Diözese Eisenstadt, nämlich in die Bischofsstädte Szombathely und Györ. Begleitet wurden sie von Bischof Paul Iby und seinem Nachfolger Ägidius Zsifkovics.
Samstag, 4. bis Sonntag, 5. September 2010

Offizieller Beginn der Wallfahrt war ein Festgottesdienst im Dom von Szombathely mit Bischof Ägidius Zsifkovics. Am Geburtsort des Hl. Martin, des Landes- und Diözesanpatrons, stellte er diesen in den Mittelpunkt seiner Predigt, mit aktuellem Bezug. Martinus, ein echter Europäer, sein Leben von einer Zeitenwende geprägt. Seine Haltungen sollen uns Vorbild sein: seine Entschlossenheit, sein Mut zur Umkehr und zur Einkehr, sein Teilen und seine Solidarität. „Unser Landespatron lehrt uns im Jubiläumsjahr unserer Diözese: hört als Christen Gottes Ruf.“

Die Nachfolge Jesu war auch Thema bei der Festpredigt von Bischof Paul Iby bei der Messfeier in der Hl. Geist-Kirche in Györ am Sonntag. Wer Jesu Jünger sein will, kann das nur mit Konsequenz und tiefem Ernst sein. Vor allem in Krisenzeiten, wenn viele Christen die Kirche verlassen. „Ich bitte euch auch jetzt, da es einen neuen Bischof für unsere Diözese gibt, der Kirche treu zu bleiben. Hört nicht auf manche Äußerungen (...). Christus ist der Herr seiner Kirche. Er ist das Fundament. Und wir alle sind seine Mitarbeiter.“ Nehmen wir unseren Glauben ernst, so muss alles, was in unserem Leben einen besonderen Stellenwert hat, vom Mittelpunkt der Gottesbeziehung aus gesehen und beurteilt werden.

Der bei der Messfeier gesammelte Solidaritätsbeitrag wurde von Bischof Iby auf € 5.000,- erhöht. Er kommt der Gemeinschaft Cenacolo in Kleinfrauenhaid zugute.

Die rund 710 PilgerInnen waren in 15 Bussen unterwegs. Sie kamen aus 86 burgenländischen Pfarren, wobei Raiding mit 33 TeilnehmerInnen die größte Pfarrgruppe darstellte. Zahlenmäßig war das Dekanat Mattersburg mit 143 WallfahrerInnen das am stärksten vertretene. Unter den PilgerInnen waren mehr als 140 burgenländische Kroaten.

Fotos …