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© Diözese Eisenstadt/Gerald Gossmann

Montag, 5. September 2011

59. Arbeiterwallfahrt nach Stift Wilhering und Linz

Mehr als 700 Burgenländerinnen und Burgenländer begingen mit 3 Bischöfen die traditionelle Wallfahrt.

Der Martinsdom in Eisenstadt war Ausgangspunkt der 59. Arbeiterwallfahrt, die heuer zum Stift Wilhering und nach Linz führte. Über 700 Männer und Frauen aus 88 Pfarren der Diözese Eisenstadt nahmen teil. In 15 Bussen wurden sie zur ersten Station nach Eisenstadt gebracht. Katholiken aus allen Landesteilen, die meisten von ihnen aus den Dekanaten Mattersburg, Rechnitz und Güssing. Am stärksten vertreten war die Pfarre Raiding mit 35 Pilgern. Den feierlichen Gottesdienst im St. Martinsdom zelebrierte Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics. In seiner Predigt gab er den Wallfahrern noch ein Erkennungszeichen mit auf den Weg. „Für Christen ist es keine Uniform, keine Fahne, kein Abzeichen auf der Kleidung und auch kein Kreuz an einer Kette. Das Erkennungszeichen sind wir Christen selber und unser liebender Umgang miteinander.“

Höhepunkt der Wallfahrt war auch heuer wieder die Abendandacht samt Lichterprozession im Zisterzienserstift und der Kirche Wilhering. Wilhering zählt 5.800 Einwohner und das Stift zur bedeutendsten Rokokokirche Österreichs. Im Rokoko, so heißt es, wurden die allerletzten Möglichkeiten des Barock verwirklicht. Experten sprechen von der glänzendsten Leistung des Rokoko im deutschen Sprachraum. Die Wallfahrer sind ebenso beeindruckt. Der emeritierte Diözesanbischof Maximillian Aichern führte die Lichterprozession durch den Stiftshof und rund um das Stift an.
Am letzten Wallfahrtstag feierten die Pilger Gottesdienst mit Altbischof Paul Iby im Mariendom von Linz. Der Dom, der drittgrößten Stadt Österreichs, gilt als die größte, nicht aber die höchste Kirche unseres Landes. Mit 134,8 Metern ist der Turm des Mariendomes um rund zwei Meter niedriger als der Südturm des Stephansdomes. Erwähnenswert: Der Dom besitzt neun Glocken und verfügt über zwei Orgeln. „Den Wallfahrern hat das Programm sehr gut gefallen“, so Hildegard Weinreich vom Leitungsteam. Im nächsten Jahr wird Gurk in Kärnten das Wallfahrtsziel sein. Es wird die 60. Arbeiter- und somit eine Jubiläumswallfahrt sein.

Traditionell stellten die Pilger ihren Umgang mit dem Nächsten während der Wallfahrt unter Beweis. Das gesammelte Solidaritätsopfer brachte 4.850 Euro ein, um 400 Euro mehr als im Vorjahr. Die Spenden kommen der Rattersdorfer Ordensschwester Marco Gneis zugute, die in Südafrika Schul- und Sozialprojekte betreibt.

Fotos …