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Katholische ArbeitnehmerInnen-Bewegung
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© Diözese Eisenstadt/Gerald Gossmann

Donnerstag, 23. Februar 2012

Sparpaket: Soziale Ausgewogenheit wurde nicht erreicht

Die Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung (KABÖ) vermisst bei dem vorgestellten Konsolidierungspaket der Regierung die soziale Ausgewogenheit.

Die KABÖ stellt sich auch diesmal – wie schon so oft in den letzten Jahren – die Frage, was jene Personen zur Budgetsanierung beitragen, die zu den Reichsten in Österreich gehören, jenen zehn Prozent, in deren Händen sich 60 Prozent des Gesamtvermögens befinden?

Der befristete Solidarbeitrag für SpitzenverdienerInnen wird als Beleg dafür angeführt, dass auch die „Reichen“ ihren Beitrag zur Sanierung leisten müssen, erfüllt aber die Forderung nach vermögensbezogenen Steuern nicht. Abermals wird zusätzlich der Faktor Arbeit belastet, die grundsätzlich ungerechte Verteilung wird auch mit diesem Sparpaket nicht abgemindert. Noch immer stammen 65 % der gesamten Steuereinkommen in Österreich aus Lohn- und Mehrwertsteuer und nur 1,4 % aus Vermögenssteuern, während diese im Durchschnitt der ursprünglich 15 EU-Staaten 5 % betragen.

Erneut hat die Regierung die Chance auf eine gemeinwohlorientierte Umverteilung verspielt.
Für die KABÖ ist es beschämend, dass selbst in „Krisenzeiten“ parteipolitische Klientelpolitik die Entscheidungen prägt und damit nachhaltige und zukunftstaugliche Lösungen verhindert werden.


Rückfragehinweis:
Maria Etl, Bundessekretärin
0664 610 11 33, kab.etl@kaoe.at
www.gutearbeit.at, www.kaboe.at


Katholische Arbeitnehmer/innen Bewegung Österreich | Organisationsinformation
Die KAB ist eine Bewegung von christlichen ArbeitnehmerInnen, die mitten im Leben stehen und nicht wegschauen, wenn andere benachteiligt werden. Uns verbinden unsere Erfahrungen in Arbeit und Beruf und unser Einsatz für eine menschenwürdige Gemeinschaft in KAB-Runden sowie in Bildungsveranstaltungen, Ausflügen, aber auch in sozialen und gesellschaftspolitischen Aktionen.
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